Grappa- der italienische Digestif erobert die Welt

Aus destillierten Trestern hergestellt, galt Grappa früher in Italien als ein Getränk des einfachen Mannes. Geschmacklich eher bitter und wenig attraktiv. Doch ab den 70ern änderte sich der Herstellungsprozess von Grappa drastisch und aus dem früheren Schnaps wurde eine Edelspirituose, die weltweit an Bekanntheit erlangte. Der heutige Grappa wird ausschliesslich aus hochwertigen Ausgangsprodukten unter einem komplexem Destillationsvorgang gebrannt. Ebenso wichtig ist die Herkunft- Grappa darf nur ein in Italien hergestelltes Produkt heissen.

Die Reifung und der Lagerungsprozess

Grappa kennt man meist als ein kristallklarer, durchsichtiger Spiritus. Wird der Grappa jedoch in einem Holzfass gelagert, nimmt er dunklere, goldige Farbtöne an und erhält somit die typischen Holz- Aromen. Man unterscheidet auch zwischen verschiedenen Alters- Typen von Grappa: der junge Grappa wird in Glas- oder Stahlbehältern während 6 Monate gelagert, der Vecchia oder invecchiata reift während 12 Monaten ausschliesslich in Holzgefässen. Der riserva oder stravecchia ist der Veteran unter den Grappa und wird für mindestens 18 Monate in Holzfässern gereift.

Grappa traditionsgerecht geniessen

Ganz klar gehört zum Grappa auch ein Grappa- Kelch. Nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern viel mehr, auch weil solch ein Kelch das fruchtige Aroma von Grappa bestens zum Vorschein bringen kann. Um die ideale Balance zwischen Frische und Aromen- Vielfalt zu erreichen, rät man einen Grappa bei Zimmertemperatur, oder ganz leicht darunter, zu servieren.
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